Wieder hat es heute nacht so zünftig geschneit, dabei wäre ich doch bereit für den Frühling. Ich sehe schon die Krokussen und Narzissen vor mir – die sattgrünen Wiesen, übersäht mit gelben Löwenzahn. In Gedanken geniesse ich schon die warmen Sonnenstrahlen während ich draussen im Garten sitze.
Eine Bauernregel für den ersten März sagt: Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann. Oder regnet’s stark an Albinus, macht`s dem Bauern viel Verdruß. Immerhin .... geschneit und geregnet hat es am heutigen Tag nicht mehr.
Da wollte ich doch mal wissen was der hundert jährige Kalender zum Wetter in der nächsten Zeit meint. Und was lese ich da erstaunliches? Der 100-jährige Kalender nach Knauer nimmt an, dass sich das Wetter alle 7 Jahre wiederholt.
Gemäss einer Berechnung, die ich ganz offen gesagt, nicht verstehe ;-) ist 2006 das Jahr des Mondes, welches insgesamt mehr feucht als trocken sein soll. Es ist auch mehr kalt als warm, weil der Sommer zwar manchmal heiß sein kann, meistens aber kalt ist.
Der Frühling ist sehr feucht und daneben warm, doch dazwischen auch Frost. (aha !)
Der März ist kalt, der April bis gegen den 14. verregnet. Die erste Maihälfte ist sehr schön und heiss.
Der Sommer ist manchmal sehr warm, doch er kommt spät und dauert kurz. Öfter aber ist er sehr kalt und bis nach Bartholomäus (24. August) nass und sehr kalt. Ebenso beginnt auch der September, der vom 7. bis 14. starken Reif und Frost bringt und im übrigen bald feucht, bald schön warm ist. Merke: Wenn im Venus-Jahr, das zwei Jahre vor dem Mond-Jahr liegt, der Sommer trocken gewesen ist, so ist dieser jetzt sehr feucht mit täglichem Regen bis Ende August. Ist er aber feucht gewesen, so ist er in diesem Jahr auf sechs oder sieben Wochen schön, besonders wenn es im Frühling eine Sonnenfinsternis gegeben hat.
.... uns so geht es munter weiter – und das will ich jetzt nun wirklich nicht wissen.
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